In jedem Menschen das Gute suchen und wecken! (Franz von Sales)



Wohngruppe für Jugendliche
und Junge Erwachsene,
ggf. mit besonderer Betreuungsproblematik






 Plätze, die sofort oder in Kürze frei sind (19.11.2018):    2

davon für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (UMA):  1

(Anmeldungen für freie oder frei werdende Plätze nehmen wir jederzeit entgegen und vereinbaren ggf. bereits einen Vorstellungstermin.)

Bis zum 07. August befindet sich die Gruppe im Ferienlager in Kroatien. Bis dahin werden Anfragen in der Verwaltung des Jugendhauses entgegengenommen, Aufnahmen sind jedoch
erst nach dem 08. August wieder möglich.



Seit 1976 betreibt das Jugendhaus in Geilenkirchen eine Wohngruppe mit 9 Plätzen und mittlerweile mit 3 zusätzlichen Einzelwohnplätzen, letztere in ausgegliederten Appartements, im Rahmen des § 27 in Verbindung mit den §§ 34 und 41 SGB VIII für Jugendliche und Junge Erwachsene.


Den Flyer zur Wohngruppe können Sie in unserem Downloadbereich
als pdf-Datei herunterladen.


Die Einrichtung ist heute überregional

als spezielles Angebot anerkannt,

das auch von den so genannten Schwierigen

und von als gruppenunfähig eingestuften

Jugendlichen gut und erfolgreich angenommen wird.


Seit 2015 stellen wir auch

bis zu 3 Plätze der Wohngruppe für

Unbegleitete Minderjährige Ausländer (UMA)

im Rahmen einer Hilfe zur Erziehung

nach dem Clearingprozess zur Verfügung,

sobald ein Vormund bestallt ist.


Das besondere Wesen der Betreuung ist die Reduzierung des Gruppencharakters zugunsten der individuellen Einzelarbeit sowie der „lange Atem“ des Personals im Umgang mit den Defiziten der Jugendlichen. Das Angebot hat sich dadurch auch überregional einen guten Namen gemacht, wird stark nachgefragt und auch von der Fachberatungsstelle in schwierigen Einzelfällen der Erziehungshilfe beim Landesjugendamt in Köln unterstützt und empfohlen.

Das Betreuungsangebot richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahren (in Ausnahmefällen ab 14 Jahren) beiderlei Geschlechts, wobei für Mädchen nur die drei Appartements zur Verfügung stehen. Entgelt und Betreuungsdichte (1 : 1,82) entsprechen der einer Regelgruppe.

Die Jugendlichen wohnen in einem großen Haus (9 Plätze) im ländlichen Umfeld mit guter überregionaler Verkehrsanbindung. In kleinen Wohneinheiten und den 3 ergänzenden Appartements erlernen sie die Selbstversorgung in allen Lebensbereichen, um schließlich in eine eigene Wohnung entlassen zu werden.

Der Betreuungsfokus wird auf die Zukunft gerichtet, auf den Ist-Stand der Stärken und die Perspektiven des Jugendlichen. Mit der Vergangenheit wird soweit wie möglich abgeschlossen (kein „Nachkarten" von früherem Fehlverhalten)!

Die Reduzierung des Gruppencharakters auf das Notwendigste setzt personelle Ressourcen frei, um sehr individuell mit den einzelnen Jugendlichen zu arbeiten. Wertschätzende Haltung ungeachtet aller Defizite und konsequente Orientierung an den individuellen Stärken führt zu einem Arbeitsklima, dass auch gruppenmüde Jugendliche gut annehmen und erfolgreich nutzen können.

Themen/Inhalte aus der Alltagsarbeit:

  • Verselbstständigung
  • psychische Stabilisierung
  • Aggressivität
  • Gewalterfahrung
  • sex. Missbrauch als Opfer und/oder Täter
  • weitere traumatisierende Erlebnisse
  • seelische Behinderung
  • Beziehungsunfähigkeit
  • Gruppenunfähigkeit
  • Straffälligkeit
  • Drogenkonsum
  • Leistungsverweigerung
  • Schule/Beruf
  • Essstörungen
  • Prostitution
  • uvm ...........




Stand: 06. November 2017