In jedem Menschen das Gute suchen und wecken! (Franz von Sales)


Ambulante Hilfen


 
Freie Betreuungskapazitäten am 23.04.2018:   1




Den Flyer zur ambulanten Betreuung können Sie in unserem Downloadbereich als pdf-Datei herunterladen.



Das Betreuungsangebot der ambulanten Hilfen zielt auf Jugendliche, Junge Erwachsene, junge Schwangere und Familien mit Kindern. Es ist eine selbstständige Hilfeform, die auch im Anschluss an andere Maßnahmen anschließen kann, wie z.B. die Wohngruppenbetreuung, oder ergänzend zu anderen Hilfeformen, wie z.B. Tagesgruppen-betreuung.

Es handelt sich hauptsächlich um die Hilfeformen
  • Erziehungsbeistandschaft (§ 30 KJHG),
  • Sozialpädagogische Familienhilfe - SPFH (§ 31 KJHG),
  • Sonstige Betreute Wohnform (§ 34 KJHG),
  • Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung - INSPE                 (§ 35 KJHG)
  • Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten      (§§ 67 ff SGB XII).
Die Kosten der KJHG-Betreuungen trägt das Jugendamt, die Kosten der Betreuung des SGB XII trägt der Landschaftsverband.


Der jeweilige Betreuungsrahmen wird, bezogen auf Inhalt und Umfang, sehr individuell gestaltet und richtet sich nach den Bedürfnissen des Einzelfalls unter sozialpädagogischer Betrachtung und systemischer Sichtweise. Es werden ausschließlich Betreuungsleistungen erbracht, also keine materiellen Leistungen.

Durch diese Flexibilität besteht die Möglichkeit, auf nahezu jede Problematik angemessen einzugehen, ggf. unter Hinzuziehung weiterer interner und externer Fachkräfte. Intensive Hilfen sind ebenso möglich wie niedrigschwellige (streetwork). Dementsprechend sind nur Hilfefälle von der Betreuung ausgeschlossen, denen selbst bei Hinzuziehung weiterer Fachleute nicht ausreichend geholfen werden kann oder die zur Mitarbeit nicht bereit sind.

Ungeachtet ihrer Problematik und Defizite wird den Klienten respektvoll als gleichwertige Menschen begegnet (siehe auch unsere Philosophie). Die Betreuungsarbeit findet auf der Basis einer tragfähigen, von Akzeptanz geprägten, professionell gestalteten Arbeitsbeziehung statt.


Themen und Inhalte, je nach Bedarfslage des Einzelfalls, sind:

• psychische Stabilisierung;
• Aggressivität;
• Gewalterfahrung;
• Partnerschaft;
• Erziehungsfähigkeit;
• Versorgung des Kindes;
• Kindeswohlgefährdung;
• Gesundheitsvorsorge;
• Alltagsorganisation;
• Vater/Mutterrolle;
• Erschließung anderer Hilfsquellen;
• Verankerung im Sozialraum;
• sexuelle Missbrauchserfahrung als Opfer und/oder Täter;
• traumatisierende Erlebnisse;
• seelische Behinderung;
• Beziehungsunfähigkeit;
• Gruppenunfähigkeit;
• Straffälligkeit;
• Drogenkonsum;
• Leistungsverweigerung;
• Schule/Beruf;
• Prostitution;
• Essstörungen;
• Verselbstständigung;
• u.v.m. ……………
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Stand: 19. April 2017